Der Kampf für Frieden und Freiheit



Die Indianer waren fast ständig in blutige Kämpfe verwickelt. Bereits lang vor Ankunft der Weißen bekämpften sich verschiedene Stämme mit großer Härte. Aber erst mit dem Erscheinen der Auswanderer wurde der Krieg für sie, zu einem Dauerzustand.
Die Rolle der Weißen war dabei alles andere als friedliebend. Verträge wurden gebrochen, Versprechungen missachtet. Die Indianer wurden gezwungen ihr Leben sowie ihr Land mit der Waffe zu verteidigen.
Die von Seiten der Eroberer geführten Kriege waren Vernichtungskriege, Völkermord auf Befehl der Regierung. Der wachsende Riese USA brauchte Land, viel Land und die Ureinwohner sollten sich gefallen lassen wie Tiere in unwirtliche Reservate gesperrt zu werden.

Mit Ende des Bürgerkrieges 1865 erreichten die Indianerkriege eine neue Qualität. Garnisonen konnten durch Truppen aus dem Osten verstärkt werden. Neue Vorposten wurden errichtet und langsame Infanterie wurde mit der beweglichen Kavallerie ergänzt.
Die in den Jahren nach dem Bürgerkrieg geführten Kriege und Gefechte in den Plains und Rockies leiteten die letzte Phase des Konfliktes zwischen Indianern und Weißen ein.

Als der weiße Mann seinen Fuß erstmals auf den neuen Kontinent setzte begannen die Indianerkriege. Ihren endgültigen Abschluss fanden sie mit dem Massaker bei Wounded Knee.

Die hier ausgewählten Ereignisse beschränken sich im wesentlichen auf die nördlichen Plains. Sie verdeutlichen beispielhaft die zunehmende Eskalierung der Situation, die schließlich in der Schlacht am Little Big Horn gipfelte.

Chronologische Übersicht der ausgewählten Ereignisse:
  Powder River Expedition 1865  Beecher's Island 1868  Slim Buttes 1876  
  Fetterman Massaker 1866   Massaker am Washita 1868  Bear Paw Mountains 1877 
  Hayfield Fight 1867  Rosebud 1876 Flucht der Cheyennen 1878 
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Hancock's War 1867  War Bonnet Creek 1876   Kartographische Übersicht