![]() |
In South Dakota ereigneten sich zwischen 1972 und 1976 ... zahlreiche Überfälle, Raube und sogenannte "Unfälle". Chief Frank Fools Crow berichtete darüber: "Offizielle Polizeistatistiken wiesen wesentlich weniger Übergriffe aus. Wir Oglalas wissen aber, dass viele Fälle niemals aufgeklärt [geschweige denn überhaupt untersucht] wurden. 1975 wurde pro Woche in Pine Ridge ein Mord verübt, so dass sich bis Mitte Oktober die Zahl der Getöteten auf 80 summierte." |
|||||||||||||
|
Die von der US-Regierung
inszinierte Gewalt (unter Rückendeckung von Stammesführer Dick
Wilson) war gezielt auf die Zerschlagung des AIM, ihrer Sympathisanten
sowie Familien gerichtet. Der selbe "Stammesführer" betrachtete
den traditionell lebenden heiligen Mann Fools Crow als Feind! Großvater
Zu diesem Zeitpunkt,
am 26. Juni 1975, fuhren zwei FBI-Agenten in das Pine Ridge Reservat,
ohne vorherige Anmeldung und ohne Durchsuchungsbefehl. Von den vier, wegen
des Mordes an den Agenten Angeklagten (niemand wurde für den Tod
von Joe Stuntz verantwortlich gemacht) wurde einer mangels Beweisen freigelassen.
Robideau und Butler wurden im Juli 1976 freigesprochen, nachdem die Geschworenen
feststellten, dass sie in Notwehr geschossen hätten. Leonard's Fall war Gegenstand zahlreicher Bücher, TV-Reportagen und Filmprojekte (der bekannteste ist der 60minütige TV-Streifen "Zwischenfall bei Oglala" von Robert Redford). 20 Millionen Bürger unterschiedlicher Länder, 60 US-Kongressmitglieder, 51 Mitglieder des Kanadischen Parlaments und die New Democratic Party of Canada, die National Association of Defense Lawyers (Nationale Anwaltskammer der USA), der Erzbischof von Canterbury und der Nobelpreisträger Bischof Desmond Tutu baten das "Weisse Haus" um die Wiederaufnahme des Verfahrens. Leonard erhielt den Internationalen Menschenrechtspreis der Spanischen Menschenrechtskommission. Im Juli 1992 wurde er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Senator Daniel Inouye und Kongressabgeordneter Don Edwards leiteten den Kampf für Leonard Peltier im Washingtoner Capitol.(aus: Coverbook der CD "In the spirit of Crazy Horse - Songs for Leonard Peltier; Four Winds Trading Company, Boulder CO; USA)
Es ist
eines Landes und eines Rechtssystems, das vorgibt eines der besten der
Welt zu sein, mehr als unwürdig einen Menschen unter diesen Bedingungen
zu inhaftieren. Auch Du kannst die Forderung nach Freilassung von Leonard
Peltier aktiv unterstützen. Schicke die vorbereiteten e-mails mit
einer Protestnote an:
Die am 20. Januar 2001
von allen ersehnte Begnadigung Leonard Peltiers, wurde durch den aus seinem
Amt scheidenden Präsidenten Clinton, erneut verhindert. Das LPDC
hat zu verstärktem Kampf aufgerufen und unter anderem einen vorbereiteten
Brief verschickt, der an den Senator von South Dakota
|
||||||||||||||
Danke für die Hilfe
und Unterstützung!
Wollt Ihr Euch umfassend informieren, dann könnt Ihr hier eine umfangreiche
Dokumentation unter dem Titel:
| "Der Fall Leonard Peltier - Darstellung der Fakten" downloaden (doc-file, 44KB oder pdf-file, 28KB) oder Ihr besucht die | |
| homepage des "Leonard Peltier Defense Committee". | |
| Die
neue LPDC-Broschüre steht jetzt zur Verfügung! Ihr könnt
sie hier downloaden (doc-file,
460KB oder pdf-file, 167KB) und möglichst weit verbreiten! (Achtung das Format entspricht leider nicht dem bei uns üblichen DIN A4 Standard) |
|
| new
» »
» |
"Mein Leben ist mein Sonnentanz" eine Dokumentation von Claus Biegert, gesendet im BR am 15.11.2000 |