Reisezeit: 19.05. – 06.06. Reisepreis (CHF): 4’250.– (exklusive Flug) Status der Reise: Plätze frei

Eine Themenreise mit Charly Juchler und Francis White Lance
vom Navajo/Hopi Gebiet im Südwesten bis ins Lakota Land der Black Hills

Monument Valley
Die Lakota-Mythologie erzählt von Tokahe, dem ersten Menschen der auf diese Welt kam. Er wusste nicht, wo er ist, er wusste nicht wohin er geht und wie er in den Farben des Lebens und dessen Bewusstsein seine Existenz finden sollte. So wanderte er auf den höchsten Berg Wakinyan Wahohpe in den Black Hills. Er ist der Berg mit der grössten Weitsicht und am nächsten zum ewigen Blau des Universums. Er weinte und bat um einen Traum mit Erkenntnis und Sinn. Das Grosse Geheimnis der Schöpfung Wakan Tanka hatte Mitleid mit ihm und schenkte ihm ein Lied. Das Lied der Erkenntnis über das Leben und seinen Sinn und der Aufgabe Mensch-zu-sein. In dieser Zeit kam die Erste der „Sieben heiligen Lakota-Riten“ zu den Menschen: Hanbalechekia oder „Ich weine um ein Gesicht“.
Eine universelle Realität: WIR, spirituelle Wesen in einer menschlichen Existenz, stetig im Bedürfnis nach Sinn, Freiheit und Geborgenheit.
Die Erfahrungen meines Lebens haben mir gezeigt, dass Würde und Freiheit erarbeitet und erkämpft werden müssen und ich dabei immer wieder an meine persönlichen Grenzen stosse.
Dies schmerzt! Schmerzen, die einzige Garantie im Leben. Wir werden unter Schmerzen geboren und die meisten von uns werden unter Schmerzen sterben. Alles dazwischen ist unser Lied, unser Weg zum Glück und zur Weisheit, für den nur wir selbst verantwortlich sind. Dieser Melodie, welche wir Leben nennen, zu lauschen ist ein Privileg. Denn was gibt es schlimmeres als im grauen Ozean der Ignoranz und Monotonie zu treiben.

Wir alle tragen unsere Fragen, Ängste, Hoffnungen und Träume in uns und wissen was es braucht. Wir haben Augen, aber wir sehen nichts. Wir haben Ohren, aber wir hören nichts. Wir haben einen Mund, aber wir sagen nichts.
Unsere Hanbalechekia Reise wird eine Reise zu uns selbst sein, eingebettet und in Verantwortung in dem uralten Lakota-Ritus. Zusammen mit einer Lakota Medizinperson werden wir die Hanbalechekia angehen, in Ehre gegenüber den Vorfahren, uns selbst und denen die noch kommen werden. Wir können und sollen die Welt nicht verändern, aber selbst etwas zu sehen, zu hören und zu sagen, ist die Welt!
Hanbalechekia soll nicht „nur“ eine innere sondern auch eine äussere Reise werden. Diese zwei Aspekte werden ineinander verschmelzen, mit der Herausforderung und dem Privileg aus der Kraft und Schönheit dieses monumentalen Landes selbst beflügelt zu werden.
Unsere Reise beginnt im magischen Land der Havasupai-, Navajo- und Hopi-Indianer. Wir reisen durch eine Welt voller Mythen und unfassbarer landschaftlicher Schönheit, welche uns innehalten und inspirieren lässt. Wie man sagt: „der Weg ist das Ziel“. Unser Weg führt uns Mitten in das Herz des Kontinentes, zum Cangleska wakan, zum heiligen Kreis der Black Hills.
Möge das Beste geschehen, wir freuen uns!
Charly Juchler

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